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Auf den Spuren der Gemarkungsgrenzen |
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Zu einer Grenzwanderung trafen sich die Wanderer des Rhönklubs an der Linde. Treffpunkt war um 12.30 Uhr. Gemeinsam mit den Feldgeschworenen ging es diesmal nicht nur durch die Natur, sondern auch auf den Spuren alter Gemarkungsgrenzen und Grenzsteine. Pünktlich machten sich die Teilnehmer mit den Autos auf den Weg zum Ausgangspunkt am Hügel. Ein besonderer Dank gilt dabei den Autofahrern, die den Transport der Wanderer übernommen haben. Insgesamt nahmen 16 Wanderfreunde – fünf Frauen und elf Männer – an der dreistündigen Grenzwanderung teil. Vor Ort erhielten die Teilnehmer zunächst eine kurze interessante Einführung in die Bedeutung und den Verlauf der Gemarkungsgrenzen. Die Feldgeschworenen erklärten dabei anschaulich, woran Grenzverläufe erkannt werden können und welche Bedeutung die historischen Grenzsteine bis heute haben. Anschließend begann der eigentliche Flurbegang am Reupersgraben im Quellbereich. Von dort führte die Strecke den Reupersgraben bergabwärts in Richtung Roth. Die Wanderung machte ihren Namen alle Ehre: Über Stock und Stein ging es durch abwechslungsreiches Gelände und mitten durch die Natur. Immer wieder stießen wir auf Grenzsteine, die von den Feldgeschworenen gezeigt und erläutert wurden. Einige der Steine wurden im Gelände wieder besser kenntlich gemacht. Wo es für das spätere Auffinden hilfreich war, wurde zusätzlich ein Baum in der Nähe des Grenzsteins markiert. So bleiben die historischen Grenzpunkte auch künftig leichter auffindbar. Abseits befestigter Wege bot die Wanderung zahlreiche schöne Eindrücke der heimischen Landschaft und zeigte einmal mehr, wie eng Natur, Geschichte und Heimat miteinander verbunden sind. Zum Abschluss führte uns der Weg noch an die Gemarkungsgrenze zu Stetten bei der Gangolfskapelle in Hausen. Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit um kurz in der Kapelle einzukehren. Nach rund drei Stunden näherte sich der Flurbegang seinem Ziel. Im Sportheim warteten schließlich Kaffee, Kuchen und geselliges Beisammensein. Wer wollte, konnte dort noch Fußball schauen oder sich eine deftige Bratwurst schmecken lassen.
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